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Astrologie Gastbericht für das Sprachrohr – Ausgabe vom 8. Mai 2020

Was ist bloss mit der Sternenwelt los?

Seit längerem beschäftigen sich die Astrologinnen und Astrologen mit den Konstellationen, welche nun aktiv sind.

Vorerst gut zu wissen ist:  Was kann die Astrologie - was nicht?

"Das Erste, was man von Astrologie-Skeptikern hört, ist in der Regel diese Frage: «Bist du ernsthaft der Meinung, dass die Sterne unser Leben steuern?» 
Meine Antwort hierauf: Nein, dieser Ansicht bin ich nicht, genau so wenig denke ich, dass unsere Uhren die Zeit steuern. Sie zeigen sie lediglich an."

Astrologie kann nicht Hellsehen, auch kann sie nicht wissen, wie wir mit unseren Anlagen umgehen. Sie kann als kosmische Uhr aufzeigen, wie unser individueller Lebensplan gestaltet ist und an welchem Punkt dieses sich man Lebensplans gerade befindet.

Dieser Bericht befasst sich nur mit der aktuellen astrologischen Konstellation und zeigt deshalb nur einen ganz kleinen Teil eines grossen Räderwerks. Ich möchte damit sagen, dass die Astrologie nicht eine schnelle und einfache Wissenschaft ist – im Gegenteil. Sie ist sehr komplex und vielschichtig.

Saturn und Pluto in Konjunktion im Steinbock

Erster bestätigter Covid-19 Fall war am 1. Dezember 2019 in China. Man nimmt jedoch an, dass bereits im November erste Fälle aufgetreten sind.

Der Saturn bewegt sich im dritten Jahr durch das Zeichen Steinbock auf Pluto zu. Pluto ist der Planet, welcher am langsamsten unterwegs ist. Er ist nun seit 2008 bis am 2024 im Zeichen des Steinbocks. Seit November 2019 kommen sich die beiden Planeten immer näher. Astrologisch gesehen werden bei 
3 Grad Orbis - Unterschied beide Planeten als Gesamtpaket aktiv. Zur Zeit entfaltet gerade diese sehr spezielle Konstellation ihre grosse Wirkung. Das war übrigens zuletzt vor rund 500 Jahren der Fall. Einem Zeitpunkt also, wo grosse Umbrüche Ihren Anfang nahmen (Glaubenskriege, Reformation) und ebenso grosse Pandemien wie der englische Schweiss und die Pocken in Europa wüteten. Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass momentane Gesamtpacket der beiden Planeten Pluto und Saturn aufeinander auch eine geballte Wirkung zeigt.     

Am 12. Januar 2020 waren die beiden Planeten gradgenau (d.h. deckungsgleich) im Steinbock in einer Konjunktion. Danach bewegte sich Saturn weiter in Richtung Wassermann, wo er sich seit dem 23. März befindet. Jedoch wird er ab dem 11. Mai wieder rückläufig in Richtung Steinbock. Am
2. Juli ist er vollständig im Steinbock zurück. Das heisst es wird nochmals zu einer Pluto/Steinbock Konjunktion im Steinbock kommen. Nicht ganz deckungsgleich, da Pluto ebenfalls rückläufig ist.  Man kann sich das am besten anhand eines Pendels vorstellen, dass sich zuerst in die eine, dann wieder in die andere Richtung bewegt. Ab 17. Dezember wird Saturn endgültig im Wassermann sein. Er bleibt dort bis am 7. März 2023. Dies ist jedoch eine andere Geschichte.

Die aktuelle Konstellation Saturn – Pluto im Steinbock entwickelt grosse Kräfte

Saturn steht für Reduktion- das heisst sich auf Wesentliches zu konzentrieren. Er steht aber auch für Rückzug und Eigenverantwortung sowie unser gesellschaftliches oder persönliches Fundament.  Zusätzlich auch für das Älter werden oder das Alter schlechthin. Und damit die Vergänglichkeit.

Die saturnische Bedeutung ist sehr robust, gradlinig und klar. Sie erfordert oft Bereinigung, bevor wieder Wachstum möglich ist. Sie zeigt uns zudem immer unsere persönlichen und globalen Grenzen auf. Ignorieren wir die Grenzen oder erkennen wir sie nicht, werden uns diese von aussen auferlegt. Als eine Art Lehrmeister fordert Saturn uns zu massvollem und vorausschauendem Handeln auf.  

Pluto steht für Transformation, den immerwährenden Prozess von Leben und Tod.  Wandlung pur sowie Macht und Ohnmacht. Zerstörung und Wiederaufbau. Besitz wie Geld, eigenes wie fremdes. Abhängigkeiten und Verlust. Er ist der Lehrmeister der Transformation.

Wie wir nun anhand Covid19 sehen, entfaltet die aktuelle Konstellation der beiden Planeten Pluto und Saturn eine recht heftige Wirkung. Dies bedeutet für uns eine herausfordernde und lehrreiche Situation und Begebenheit.  Aber sind wir auch bereit dafür?  Die einen müssen alles loslassen und hergeben – Dinge, die vielleicht lange mit Anstrengung und Leidenschaft aufgebaut wurden. Oder ist alles nur auf Sand gebaut und das Fundament wurde dabei vergessen? Die beiden Planeten zeigen sehr genau was wir nicht anschauen oder verdrängen. Was ist tabuisiert und wird nicht angesprochen?  Es ist möglich, dass dies uns im tiefsten Inneren erschüttert.

Anhand des jetzigen Weltgeschehens sehen wir so vieles, was durch das aktuelle Sternenbild nun aufgeworfen wird und an die Oberfläche kommt.   Machtmissbrauch in der Politik (Planet Pluto), Geld vom Staat, fremdes Geld mit der Gefahr von Abhängigkeit und Verschuldung ( Pluto). Können wir damit umgehen? Machtpolitische Abhängigkeiten (Pluto). Wirtschaftskrise (Planeten Saturn/Pluto im Steinbock).  Ein Virus, der vor allem ältere Menschen in Einsamkeit sterben lässt (Saturn/Pluto). Doch auch Solidarität im Sinne von gegenseitiger Unterstützung und Hilfe. (Planet Jupiter)

Zurzeit steht Jupiter in Konjunktion mit Pluto. Jupiter steht für Wachstum und Glück.  Ab 11. Mai wird nun wieder einiges gelockert (Jupiter). Aber noch immer mit Saturn/Pluto im Rücken. Dies bedeutet, dass die Herausforderungen bestehen bleiben.  

Was sind unsere Chancen?  Was könnten wir lernen?

Je nachdem wie man sein Weltbild definiert, kann dies dazu führen, für sich eine neue Strategie zu entwickeln. Wie etwa sein Leben nachhaltiger zu gestalten und auf ein anderes oder vielleicht auch gesunderes Fundament zu stellen. Der Pluto ist unser Fachlehrer zum Thema Transformation. Er fordert uns zur jetzigen Zeit auf, Chancen wahrzunehmen und die nötigen Wandlungen voranzutreiben.  Das geschieht jedoch nicht von heute auf morgen. Es ist ein zum Teil auch sehr schwieriger Prozess. Je mehr wir uns dessen bewusst werden, desto besser können wir damit umgehen. Indem wir genau dort hingehen, wo es unangenehm wird.  Das heisst, wenn wir uns mit dem Schmerzhaften auseinandersetzen, umso mehr können wir verändern und das ändern, was schon lange zu ändern ist.

Der Steinbock ein Zeichen der Erde. Vielleicht merken wir plötzlich wie schön unsere Natur ist. Wir entdecken eine neue Form von Erholung, die bislang sehr vernachlässigt wurde.  Diese bislang oft fehlende Wertschätzung wird uns eventuell erst jetzt richtig bewusst.   

Oder ist es schon lange Zeit, etwas loszulassen -und dies jedoch aus Angst nicht getan haben.  Es stellt auch eine Chance dar, aus etwas Zerstörtem wieder Neues zu erschaffen. Beispielsweise wie die Natur, welche sich in einem stetigen Wandlungsprozess befindet.  Im Frühling wird alles zu neuem Leben erweckt was im November wieder abgestorben ist.  Dies als Spiegel für unser Dasein. Wie gehen wir mit dem Tod und Älter werden um? Die ewige Jugend gibt es nicht.
Nun heisst es zurück zu unseren Wurzeln. Was brauchen wir effektiv zum Leben? Was ist nicht nötig? In welche, auch unnötigen, Abhängigkeiten haben wir uns begeben? Das zeigt uns unter anderem auch der Lockdown auf.  

Wir merken vielleicht plötzlich, dass unser persönliches Weltbild ins Wanken gerät oder die eigenen Werte nicht mehr mit dem Aufbau unseres Lebens übereinstimmen.  Oder lebe ich nach für mich falschen Werten, welche ich immer hochgehalten habe. In Tat und Wahrheit führten diese aber dazu, dass ich mein eigenes Ich verleugne?  Zum aktuellen Zeitpunkt stehen viele von uns an einem individuellen Scheidepunkt im Leben. Was dies bedeuten kann, vermag jedoch nur das persönliche Horoskop auf zu zeigen. Artikel als pdf

Karin Witschi, Astrologin aus Winterthur, www.astrologo.ch

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