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Astronomie

                  

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Zusammenfassung zu Planetentheater

Sigmund Freud, einer der anerkanntesten Analytiker und Forscher des Unterbewusstseins, rechnet die kopernische Wende nur als eine und die erste der drei grossen Kränkungen der menschlichen Eigenliebe. Zu Kopernikus nämlich tritt Darwin und schliesslich die Psychoanalyse.

Die zentrale Stellung der Erde war ihm (dem Menschen.....) eine Gewähr für ihre herrschende Rolle im Weltall, und schien in guter Übereinstimmung mit seiner Neigung, sich als den Herrn dieser Welt zu fühlen... Als die kopernikanische Reform aber allgemein Anerkennung fand, hatte die menschliche Eigenliebe ihre erste, die kosmische Kränkung erfahren.
 

 

 Die Planeten tanzen um die Sonne
(= das heliozentrische Weltbild = das kopernikanische Weltbild) (geozentrisches Weltbild = ptolemäische Weltbild, d.h. die Erde ist das Zentrum)

Ptolemäus (85 -160 n. Chr) geozentrisches Weltbild
Im Altertum und im Mittelalter wurde allgemein die Erde als ruhender Mittelpunkt angenommen (geozentrisches Weltsystem). Man glaubte, die Planeten, zu denen auch Sonne und Mond gerechnet wurden, können sich nur auf Kreisbahnen mit gleicher Geschwindigkeit bewegen. Die von der Erde aus beobachtete ungleichförmige Geschwindigkeit der Planeten liess sich dadruch erklären, dass der Mittelpunkt des Kreises, der den Planeten trug, nicht in den Erdmittelpunkt gelegt wurde. Um auch die Rückläufigkeit der Planeten zu erklären, mussten zwei gleichförmige Kreisbewegungen überlagert werden . Die Planeten nahm man auf dem kleinen Kreis, dem Epizykel (wörtlich: Aufkreis) als befestigt an.

Niklaus Kopernikus (1473-1543) / Das heliozentrische Weltbild
Er hatte sich zum Ziel gesetzt, das ptolemäische Planetensystem durch ein einfacheres, sinnvolleres zu ersetzten. Dabei ging er von folgenden Grundsätzen aus:

1. Sämtliche Bewegungen, die allen Himmelskörper gemeinsam sind, bestehen nur scheinbar. Die Erde bewegt sich, und alle jene Bewegungen sind Effekte der verschiedenen Bewegungen der Erde.

2. In der Mitte des Alls ruht die Sonne.  Sie wird umkreist von den Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter und Satrun; nur der Mond umkreist die Erde.

3. Jenseits der Bahn des Saturn ruht unbeweglich die Fixsternsphäre; ihr Durchmesser ist so riesig, dass die Bewegung der Erde um die Sonne keine parallaktische Verschiebung der Fixsterne hervor ruft.

4. Das Prinzip der gleichförmigen Bewegeungen auf Kreisen muss ohne jede Einschränkung befolgt werden.

Beobachtungen

1. Die Mond-Sonne Konstallation verrät uns eine sehr ferne, riesige Sonne. Sonne und MOnd haben etwa denselben Winkeldurchmesser von einem halben Grad.

2. Kulissenverschiebung /Jährliche Umwälzung der Erde. Blicken wir jeweils nach einem Monat wieder um 24.00 Uhr genau nach Süden, so sehen wir das bisher vor uns gelegene Sternbild etwa 30 Grad weiter westlich. Es gibt Winter-Sommersternbilder etc.

3. Tägliche Umwälzung der Erde. Beobachten wir nachts den Himmel, so sieht man, dass die tägliche Wanderung der Sternenbilder von Osten nach Westen erfolgt. Die gegenseitige Anordnung der Sterne bleibt (abgesehen von den Planeten) unverändert. (Planeten = Wandelstern)

4. Merkur und Venus sind innere Planeten (innerhalb der Erdbahn). Sie können sowohl als Abendstern als auch als Morgenstern beobachtet werden. Beide sind aber nie mitten in der Nacht sichtbar.

Ein innerer Planet kann nie in Opposition zur Sonne kommen. Dagegen hat er zwei Konjuktionen, die denen er aber nicht sichtbar ist. weil er von der Sonne überstrahlt wird.

Es gibt keinen VOLL-MERKUR und keine VOLL-VENUS, so wie es einen VOLL- MOND gibt.

Die Venus zeigt sich in Erdnähe als grosse, schmale Sichel (Fernrohr), in Erdferne als kleine, vollere Sichel.

Merkur ist der sonnennächste Planet; sein Winkelabstand zur Sonne kann 28 Grad nicht übersteigen.

Venus pendelt (wie Merkur), von uns aus gesehen, immer um die Sonne und erscheint dabei abwechselnd rechts und links von dieser. Sie kann sich bis zu 47 Grad von der Sonne entfernen und deshalb mehrere Stunden vor der Sonne auf-bzw. nach der Sonne untergehen.

6. Mars, Jupiter, Saturn etc. sind äussere Planeten. Sie können von der Erde aus gesehen, in jedem beliebigen Winkelsabstand von der Sonne stehen. Sie sind die ganze Nacht über am Himmel zu sehen. Je nach Saison besser oder schlechter. Sie haben eine Konjunktionsstellung und eine Oppositionsstellung.

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