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Mythologie

    

 

 

Tierkreis und Mythos     

Widder Kriegsgott Ares-Mars

Das erste Zeichen des Tierkreises, Widder (lat. Aries), repräsentiert den Drang vom Formlosen zur Schöpfung. Der Widder symbolisiert den Willen zum Handeln. Der Widder wurde in Ägypten wie auch in Griechenland verehrt, wo verschidene Götter mit Widderköpfen dargestellt wurden. Mars war der Kriegsgott im
antiken Rom. Er wurde später mit dem griechischen Ares gleichgesetzt.


Stier Zeugungskraft und Fruchbarkeit Venus

Höhlenbilder beweisen, dasss gehörtes Vieh von besonderer Bedeutung war. Viele Jahrhunderte später wurde in Kreta Stierspringer dazu ausgebildet, wagemutige Sprünge über Stiere hinweg auszuführen, und die Höhrner des Stiers waren ein zentrales Motiv in der Kunst des Palastes von Knossos. Hinter den Geschichten von der kretischen Königin Pasiphae, die sich mit einem Stier paarte, um den Minotaurus zu gebären. In Ägypten war die Kuh die älteste Gestalt der Göttinnen Isis, Hathor und Neith. Die Mutterkuh besprengte den Himmel durch ihre Milch mit Sternen (Milchstrasse). Die heilige Kuh der frühen Sternenbetrachter wurde au feine Art verehrt, die heute nur wenige Menschen ausserhalb von Indien verstehen können. Anstatt sie als dumm zu behandeln, sah man die Kuh als Symbol der Liebe der Göttin zu ihren Geschöpfen, die sie mit ihrer Milch ernährte. Die Konstellation war eine der ersten, die einen Namen bekam, weil die die Plejaden - auch Siebengestirn genannt - enthielt, eine kleine, aber bemerkenswerte Sternengruppe, die in der ganzen Welt dazu verwendet wurde, anhand ihres Aufgangs die Zeit für Feste zu bestimmen. Das Hauptfrühlingsfest, das in den gemässigten Zonen der Nordhalbkugel gefeiert wurde, war die Ankunft der Göttin als Maikönigin, Blumenherrin und knospende Erde. Man feiert das Maifest (auch Walpurgis), wenn die Sonne im Stier stand, als Nacht, in der die Feen unterwegs waren. Das Zeichen wird von der Venus beherrscht, der römischen Version der keltischen Maigöttin Blodeuwedd. Um die Zügellosigkeit der Mainacht zu verhindern, verboten die Puritaner in Grossbritannien den Maibaum und die Verehrung der Maigöttin. Der Stiergeist der Sinnlichkeit und Freud war eine heidnische Bedrohung für den vernuftbetonten Glauben und erinnerte die Menschen a eine ältere Religion, die die menschliche Liebe und Sexualität eher als eitwas Heiliges und nich als etwas Profanes ansah.

Zwillinge Ying und Yang

In vielen Kulturen stehen Zwillinge als Symbol für die Dualiät in allen ihren Manifestationen: identische Paare, einander ergänzende Gegensätze wie auch sich widersprechende Gegensätze. Die Chinesen zum Beispiel nannten die Zwillinge Ying/Yang und stellten sie als weiblich/männliches Zwillingspaar dar. In vielen Mythologien gibt es die Zwillinge von Licht und Dunkelheit.

Krebs oder Skarabäus

Der Krebs is von allen Zeichen am wenigsten sichtbar und wurde in alten Zeiten
"Die Macht der Dunkelheit" genannt; es ist das Zeichen der sanften Dunkelheit des Meeres, des Schosses und der Nacht. Sein Symbol war fast immer ein Geschöpf mit einer harten Schale. So z.B. die Schildkröte, der Skarabäus, der Krebs und die Languste. In Ägypten war der Lebenslauf des Skarabäus das Symbol für die Regeneration und die Wiedergeburt der Seele. Sowohl die chaldäischen als auch die platonischen Philosophen sahen den Krebs als Tor, durch das die Seelen vom Himmel ins irdische Leben kamen.

Jungfrau Königin des Himmels

Diese Konstellation wurde schon seit langer Zeit als Göttin betrachtet, denn die Anordnung der Sterne erinnert an eine Frau, die eine Garbe hält. In keinem anderen Zeichen finden wir die Vorstellung der grossen Göttin. Man betrachtet die Göttin sowohl als die fruchtbare Mutter Erde, als heilige Jungfrau, Königin des Himmels und die Frau, die im Verborgenen lebt. Die Jungfrau repräsentiert die Ernte (die Mutter Demeter) aber auch den hinengesäten Samen (die Tochter Persephone). Die scheinbar paradoxe Verbindung von Sexualität und Jungfräulichkeit war für die Völker, die die Göttin verehrten, kein Widerspruch. Die Sexualität war heilig, und das Wort "Jungfrau" war nicht wie wir heute gleichbedeutend mit Zölibat oder sexueller Unerfahrenheit. Eine Jungfrau war eine Frau, die nicht zu einem bestimmten Mann gehörte, ihre eigene Herrin und sich ihrer Kräfte und ihres Wertes bewusst war. Sie gab ihr Recht zur Selbstbestimmtheit nie auf.

Waage der Geist des Gleichgewichts

Der lateinische Name für die Waage, "Libra", stammt von der libyschen Göttin des heiligen Gesetzes die die Waargschalen der Rechtsprechung trug.Ihr ägyptisches Gegenstück war Maat, der Geist des Gleichgewichts, der Gerechtigkeit sowie der Wahrheit und Richtigkeit. In Maat lebte sowohl das individuelle wie auch das kosmische Bewusstsein. Die Ägypter glaubten dass nach dem Tode das Herz in den Waagschalen der Maat gegen eine Feder aufgewogen würde. Maat verhängte allerdings keine Strafen; sie war die Personifikation der Wahrheit, der Geist der alle Lebewesen belebt, sowohl die göttlichen als auch die menschlichen.

Skorpion die Kraft der Regeneration

In der alten Mythologie gibt es eine Fülle von Skorpionen. Sie symbolisieren normalwerise Tod oder die Kraft der Regeneration; überall scheint der Skorpion eine Verbindung mit dem Totenreich gehabt zu haben. Die Ägypter waren sehr beeindruckt von den mütterlichen Fähigkeiten der Skorpione die ihre Jungen aus dem Beutel befreien, in dem sie geboren werden und sie auf ihren Rücken klettern lassen. Vielleicht ist diese Verbindung mit der Mutterschaft der Grund dafür, dass sieben Skorpione der Isis zugehörig waren und das die Skorpiongöttin Selket das Kind Horus bewachte, nachdem Isis es geboren hatte.

Schütze die Freiheit des Geistes

Der Mythos des Zentauren kommt aus Indien und aus der Ägäis, wo man glaubte halb menschliche, halb pferdeähnliche Geschöpfe würden bei Hochzeiten die Braut rauben. Sie scheinen die Freiheit des Geistes repräsentiert zu haben, welche die Frauen durch Heirat ungern aufgaben. Der berühmteste war Chiron, der sanfte und weise König der Zentauren, der unheilbare verwundete , als er einen anderen heilte und so zum "verwundeten Heiler" wurde. Er wurde ein berühmter Lehrer und viele griechischen Helden waren seine Schüler. Die Weisheit der Zentauren war, dass sie zwei Bereiche kannten. Den menschlichen und den tierischen. Da Zentauren halb Mensch, halb Pferd waren glaubten die Menschen, sie seien Kinder der Göttin in menschlicher Gestalt. Bei den Kelten hiess die weisse Stute Emona, und ihr gorsses Bild ist in Uffington in England in einen Hügelhang aus Kalk eingegraben.  Die Amazonen zähmten als erste die Pferde.  Schütze besitzen die Liebe der Amazonen für den freien Raum.

Steinbock

Die Konstellation Steinbock wurde von den Babyloniern entdeckt, die sie als die Fischziege sahen: Kopf und Vorderbeine einer Ziege mit dem Schwanz eines Fisches.  Dieses Bild gehörte zu ihrer Göttin Ea, der " Antilope des unterirdischen Ozeans". Die Mythen erzählen von dem Helden oder der Heldin, die aus den Wassern der Ea hervorsteigt und die Künste der Zivilisation mit ans Ufer bringt - Landwirtschaft, Astronomie, Mathemaik, Lesen und Schreiben, sowie Architektur und Medizin. Das Tier wurde lange als heilig betrachtet. Die Griechen berichten, wie Zeus die Ziege Amaltheia an den Himmel versetzte. Dies als Belohnung dafür, dass sie ihn nährte als er ein Säugling war. Die Griechen stellten Pan, den grossen Gott der wilden, ungezähmten Natur, welcher mit den Beinen und Hörnern einer Ziege ausgestattet war. Die Kirchenväter verwandelten die Figur des Pan in den Teufel. Der gespaltene Huf, einst das Zeichen des Geliebten der Göttin, wurde zum Attribut der Finsternis. Die Freiheit und Unschuld im Leben der Ziegenherden in Bergen und Wäldern wurde vergessen - und damit auch ein Teil des Steinbock-charakters. Mit der Unterwerfung der Natur und dem Verlust der wilden Orte, die Pan beherrschte, ist für die Steinbockpersönlichkeit schwerer geworden ihr ganzes Wesen zu entdecken. Bei den Römern war die Göttin Vesta mit dem Tierkreiszeichen verbunden, sie wachte über Herd und Familientraditionen.

Wassermann

Das Zeichen Wassermann ist schon in sehr frühen Zeiten mit einem Wasserkrug in Verbindung gebracht worden. Bei den Sumerern wurde der Krug von der Göttin Gula, mit der Heilung und den Geburten in Verbindung gebracht. Die ägyptische Göttin Nut wurde als Himmel dargestellt. Milch strömte aus ihren Brüsten und Wasser aus ihrem Schoss.  In den frühesten Zeiten wurde das himmlische Wässern immer im Zusammenhang mit weiblicher Sexualität und Fruchtbarkeit gesehen; der akkadische Name für Wassermann war " Sitz der fliessenden Wasser ". In späteren Zeiten wurde das Zeichen Wassermann als junger Mann dargestellt - Ägypten als Hapi, der Nilgott, der die Wässer der Ueberschwemmung ausgoss.

Fische

Das Symbol des Fisches war im Altertum überall von Bedeutung, denn Zivilisation entstand am Ufer von Flüssen, Seen und Meeren. Wasserwege waren Kommunkationsrouten.  Fisch war Grundnahrungsmittel. Der Fisch schwimmt durch die Vergangenheit der Menschheit, aber auch durch die Vergangenheit eines jeden Individuums, denn das Kind im Uterus durchlebt eine fischähnliche Entwicklungsphase. Fische symbolisieren die Phase vor der Geburt und geht dem Impuls des Widders zur Geburt voran. Die Göttin Aphrodite wurde mit einem Fisch-Amulett über den Genitalien dargestellt. Durch diese Verbindung waren Fische heilig. Die älteste Göttin des Mittleren Ostens schwammen in den Wassern des Chaos; die Grosse Mutter der Tiefe war die Fischin Abtu und die Walin Derceto. Im stillen Heiligtum wurden  Fischen gehalten und ihre Bewegungen als Orakel interpretiert.

Quelle: Zeitknoten, Lindsay River/Sally Gillespie, Astrolgogie und weibliches Wissen

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